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Lara und das Geheimnis des magischen Zepters

 
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Miki
Hagixianer
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beiträge: 302
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mi, 28.1.2015, 10:51    Titel: Lara und das Geheimnis des magischen Zepters Antworten mit Zitat

Hallo, falls noch ein paar Leute hier sind, m√∂chte ich euch eine kleine Geschichte nicht vorenthalten. Sie hei√?t "Lara und das Geheimnis des magischen Zepters". Ich habe letztes Jahr eine Story √ľber Lara Croft ins Internet (bei laraweb) gestellt. Geschrieben habe ich sie bereits vor einigen Jahren. Die Geschichte ist inspiriert vom Londonabschnitt (Teil 3). Auch Sophia ( meine Lieblingsgegnerin) ist wieder dabei. Bei laraweb schreibe ich als Kebikus.
Vielleicht gef√§llt die Geschichte euch. Man muss f√ľr diesen Abschnitt wohl angemeldet sein.


http://www.laraweb.de/phpBB2/viewtopic.php?f=33&t=15110Externer Link
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Psycho
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Anmeldungsdatum: 17.01.2003
Beiträge: 5799
Wohnort: Lacus Brigantinus

BeitragVerfasst am: Mi, 28.1.2015, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Die Story kann mal leider nur als bei laraweb registrierter User lesen. Tja, und mein Herz kann nur einem TR-Forum gehören.

Gru√?,
Psycho.
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Miki
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beiträge: 302
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do, 29.1.2015, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stelle die Geschichte hier herein, dann kann man sie direkt lesen. Ist auch besser.

Lara und das Geheimnis des magischen Zepters

1. Ankunft am Hafen

Das Schiff fuhr die Themse in London entlang und legte am Hafen an. Es war Abend geworden und die Dunkelheit legte sich √ľber die Stadt. Die Passagiere gingen von Bord. Aus der Menge tritt eine junge Frau hervor, sie hat einen Zopf und ist sportlich gekleidet. Auf ihrem R√ľcken tr√§gt sie einen braunen Rucksack. Die Frau hei√?t Lara Croft.

Sie hatte die F√§hre gew√§hlt, weil sie sich so einen besseren Blick auf die Hafengeb√§ude verschaffte. Sie hatte eine aufregende Reise in die S√ľdsee hinter sich gebracht und war froh wieder daheim zu sein. Die anderen Passagiere verschwanden schnell in der Dunkelheit, Lara ging noch ein St√ľck am Kai entlang. Kalt wehte der Wind ihr ins Gesicht. Es war Herbst.
Am Hafen lagen alte Boote mit fantasievollen Namen wie "Poseidon" oder "Atlantis". Diese schwankten im Wasser hin und her. In den Fenstern leuchteten die Lichter. √?berall am Hafen standen Transportkisten herum, sie sah eine Katze, die schnurrend um die Kisten lief. Von Ferne h√∂rte sie das monotone Ger√§usch von Schiffsmotoren.
Lara wusste, es f√ľhrte kein Weg daran vorbei, sie musste alles unternehmen, um das Artefakt zu finden. Es handelte sich dabei um das magische Zepter, das nach ihren Recherchen zuletzt vor 20 Jahren in London auftauchte. Es war mehr als 100 Jahre alt und reich verziert.
Zun√§chst machte sie sich auf den Weg zu ihrer Unterkunft. Die Fahrt bis zu ihrem Anwesen war zu weit und so nutzte sie die Wohnung eines Freundes. John war verreist und kam erst in einer Woche wieder. Seine Wohnung lag nahe der Sankt Pauls Kathedrale. Den Schl√ľssel hatte er an einem nur ihr bekannten Versteck hinterlegt. Die Wohnung lag im 10 Stock und hatte einen kleinen Balkon. Auf der hinteren Seite f√ľhrte eine Metalleiter nach unten. Sie schloss die Dachwohnung auf und ging hinein. Ein Wohnzimmer, eine kleine K√ľche und ein kleines Bad hatte die Dachwohnung. Klein aber fein. Wie bescheiden er doch lebt, dachte sich
Lara. Auf dem Tisch fand sie einen Notizzettel mit einer Mitteilung von John: "Liebe Lara, lass es dir gut gehen und nehme dir Essen und Trinken aus dem K√ľhlschrank und bitte pass auf bei deinen Nachforschungen !" Lara musste schmunzeln, sie wusste um die Besorgnis des Freundes. Erstmal st√§rkte sie sich mit einem Sandwich und Tee. Es war 18 Uhr.
Danach ging sie auf den Balkon und atmete tief durch. Gegen√ľber sah sie die Kathedrale im Mondlicht leuchten. Sie sah wundersch√∂n aus.
Sie wollte in der Nacht aufbrechen und legte sich hin und schlief erschöpft ein..........

2. Die Spur
Ein Ger√§usch lie√? Lara hochschrecken. Es war ein Schuss. Sie sah auf die Uhr. Es war 23.45. Hellwach, die Sachen hatte sie angelassen, stand sie auf und ging zum Balkon. Von weitem sah sie an den S√§ulen der Kathedrale einen bewaffneten Mann fl√ľchten. Schnell schnallte sie sich ihr Holster um und schnappte sich den Rucksack. Sie kletterte √ľber den Balkon und hangelte sich gekonnt zu einer Plattform hin√ľber. Sie wollte der Sache auf den Grund gehen. Unter sich h√∂rte Lara den Verkehr vorbeirauschen. Zwar weniger als am fr√ľhen Abend, aber immer noch war einiges los in London. Von der Plattform aus, konnte sie zur Kathedrale hin√ľber und zwar mit dem Schwungseil.
Schnell schwang sie es zur anderen Seite, es rastete ein und sie schwang sich hin√ľber. Ziel erreicht. Als sie wieder sicheren Halt unter den F√ľ√?en hatte, sah sie hinter einer S√§ule einen jungen Mann am Boden liegen. Er blutete stark. Lara beugte sich schnell √ľber ihn und fragte: "Wer hat ihnen das angetan ?" Er sagte mit letzter Kraft: " Ich wusste zuviel, Sophia wollte die Sache vertuschen, bitte helfen sie die Sache aufzudecken..." Er keuchte unter schweren Schmerzen und reichte ihr mit letzter Kraft einen Zettel. Dann sank er tot zusammen. Lara konnte nichts mehr f√ľr ihn tun. Die Brutalit√§t des M√∂rders war abscheulich gewesen.
Nun kniff Lara den Zettel auseinander. Dort standen Namen von Männern und ein Medikamentenname. Diese wertvollen Informationen konnte sie verwenden, um Klarheit in die verworrende Angelegenheit zu bringen. Nachdem die Polizeiangelegenheiten geklärt waren und die Leiche weggeschafft war, machte sich Lara auf den Weg zur Wohnung.

Am nächsten Morgen fuhr sie zu Prof. Dr. Michael Smith, einem alten Freund, der sich Tropenarzt einen Namen gemacht hatte und sie bei vielen medizinischen Fragen beriet. Seit nunmehr 4 Jahren war er im Ruhestand.
Auf ihr Klingeln hin, √∂ffnete er die T√ľr:"Hallo Lara, sch√∂n das Du dich mal sehen l√§√?t, lange nicht gesehen" Sie setzten sich ins Wohnzimmer zu einer Tasse Tee. Lara: "Ich brauche deine Hilfe Michael. Ich habe hier Hinweise auf ein Medikament namens "Trinizid" Dr. Smith: " Aha Trinizid - das kommt von PCAI - Pharmazie Company and Industries- deren Chefin ist Lady Sophia. Trinizid ist ein starkes Medikament, dass Hautreizungen bis hin zu Deformationen sowie Bewusstseinsst√∂rungen k√∂nnen eintreten. Eigentlich wurde die weitere Forschung daran staatlich untersagt. Doch das Sophia weitergemacht hat, war mir klar. Ich selbst habe im Medizinjournal davon gelesen. Es wurde nie zugelassen. Sophia wollte ein Mittel f√ľr ewige Jugend und Sch√∂nheit erschaffen.
"Wir m√ľssen herausfinden, um wen es sich bei den Probanden handelt" so Lara. Sie ging zur Polizei und legte die Liste vor und fragte, wer vermisst wurde. Die Polizei war dankbar f√ľr jede Hilfe. Die aktuelle Vermisstenkartei stellte sich als unbrauchbar dar, doch der Kommissar stutzte bei einigen Namen. "Moment " sagte er und ging zu dem Fach "Ungekl√§rte F√§lle" "Seit 5 Jahren wurden 7 M√§nner vermisst, doch bis heute konnte niemand gefunden werden, vor 2 Jahren wurde die Leiche eines entstellten Mannes nahe der stillgelegten U-Bahnstation gefunden. Doch die Identit√§t des Mannes konnte nicht festgestellt werden, da er keinerlei Papiere bei sich f√ľhrte." Anbei lag auch ein Foto vom Fundort. Lara lie√? sich Kopien anfertigen und machte sich auf den Weg in die Unterwelt..... (Fortsetzung folgt)


Zuletzt bearbeitet von Miki am Do, 29.1.2015, 13:35, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Miki
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beiträge: 302
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BeitragVerfasst am: Do, 29.1.2015, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

3. Aufbruch in die Unterwelt
Mit den neuen Erkenntnissen im Gep√§ck setzte sich Lara erstmal in ein Cafe und studierte die Unterlagen. Bei der Durchsicht bemerkte sie bei einem der Vermissten eine Zusatzbemerkung: "Gesucht wegen K√∂rperverletzung" Sein Name war Mark Tennat. Der Fundort der unbekannten Leiche war die U-Bahnstation "Aldwych". Sie war seit 1994 endg√ľltig stillgelegt worden. Das Tor ward geschlossen worden, niemand kam dort ohne Weiteres herein. Sie beschloss die n√§chstgelegene Station aufzusuchen. Es war sp√§ter Abend geworden, als Lara in den Untergrund stieg. Die D√§mmerung setzte ein. In einem versteckten Raum wartete sie erstmal ab. Im Raum war es stockduster und auf der Erde stand nur eine Holzkiste - eine T√ľr gab es nicht. Nur ein kleiner Schlitz gew√§hrte ihr einen Blick auf den U-Bahnzugang.
Sie hörte wie der letzte Zug in den Bahnhof einrollte. Nach kurzer Zeit nahm sie Schritte wahr. Die wenigen Fahrgäste verschwanden schnell in der Dunkelheit. Lara wartete ab. Es war so leise, dass sie nur das stetige Tropfen von Regentropfen hörte, die aus einer undichten Stelle auf den Boden fielen.
Nach einigen Minuten der Ruhe nahm sie wieder Schritte wahr - es war der Kontrollmeister der U-Bahn. Lara stockte der Atem, schnell b√ľckte sie sich hinter der Kiste. Der Kontrolleur leuchtete kurz in den Raum und ging dann weiter. Er schaltete das Bahnhofslicht aus und lie√? das Gitter herunter. "Nochmal gutgegangen" dachte sich Lara. Nun war Lara allein, sie leuchtete mit einer Taschenlampe den Raum ab und sah eine Eisenleiter, die auf einen Boden f√ľhrte. Sie ging nach oben - dort lagen auf den Boden Akten, Kisten mit alten Fahrpl√§ne und dergleichen herum. Dann √∂ffnete sie eine Kiste und fand einen Schl√ľssel mit einem Anh√§nger, auf dem "Kontrollraum" stand. Den konnte sie gut gebrauchen. Sie stieg wieder hinab und ging Richtung der Bahnsteige.
Zu den Bahnsteigen f√ľhrte eine lange Rolltreppe nach unten. Gespenstige Ruhe breitete sich aus. Der Kontrollraum lag auf der rechten Seite. Sie schloss ihn auf und schaltete das Licht ein. In der hinteren Ecke fand sie noch einige n√ľtzliche Dinge wie ein Medipack, eine Fackel sowie ein Brecheisen - das konnte sie gut gebrauchen. Auch eine Karte der U-Bahn, in der geheime R√§ume eingezeichnet waren, war dabei.
Der Weg zu Aldwych f√ľhrte sie auf die rechte Seite. So ging sie etwa 100 m auf den Schienen entlang. Sie musste h√∂llisch aufpassen - denn auch nachts fuhr hier ein Zug entlang und machte seine Betriebsfahrt. Dann suchte sie schnell eine Nische und presste sich unentdeckt an die Wand. Sie erreichte Aldwych und orientierte sich schnell auf der Karte. Mit einem Mal kam ein wilder Hund auf sie zugesprungen - mit einem gezielten Schuss schaltete sie ihn aus.
Sie kletterte eine Wand herauf und erreichte eine kleine Luke, durch die sie ging. Durch einige Spr√ľnge musste sie noch zur anderen Seite kommen. Unter ihr befand sich Stacheldraht, ein falscher Schritt und sie h√§tte sich √ľbel verletzt. Darauf konnte sie verzichten.
Dann stand sie vor einer T√ľr, die mittels Vorh√§ngeschlo√? verschlossen war. Das Brecheisen zeigte seine N√ľtzlichkeit.
Nachdem sie die T√ľr ge√∂ffnet hatte, bemerkte sie einen Mann - zur Sicherheit z√ľckte Lara schnell ihre Pistolen. "Bitte tun sie mir nichts" sagte nun der Mann und kr√ľmmte sich. Lara steckte ihre Waffen wieder ein. "Keine Angst" - sie ging zu dem Mann und beugte sich zu ihm. Als sie sein Gesicht erblickte, wusste sie - das er zu den Versuchsopfern geh√∂rte. "Wie ist ihr Name ?" fragte Lara. Er: "Paul Hermes, ich z√§hle zu den Versuchskaninchen von Sophia Leigh, ich bekam 100 Pfund daf√ľr, ich war jung und brauchte das Geld. Wir mussten Verschwiegenheit schw√∂ren, vor 5 Jahren wurden wir von Sophias Schergen hier eingesperrt worden und sind nie mehr herausgekommen. Damals gabs zwar noch U-Bahnverkehr - aber niemand h√∂rte uns hier in diesem Versteck.
Dann seid ihr mutiert zu solchen Menschen, zu was Sophia doch imstande war, sinnierte Lara.
"Aber von was ern√§hrt ihr euch ? " fragte Lara. An einer Stelle ist eine Grube, wo ein Fastfoodrestaurant den Abfall wirft. Es ist an einer Stelle, wo es mehr als 300 m nach unten geht- da ist noch viel dabei, au√?erdem fangen wir Ratten und braten sie. "Ah " sagte Lara "und gibt es Wasser ?" Paul: Ja es gibt eine alte Bahnhofstoilette, die noch intakt ist, sie ist auf der Ebene am Ende des Ganges." Da die Station geschlossen war, konnte sie niemand finden.
Das alles gab Lara zu denken, ihr tat Paul leid. "Kennst du einen Mark Tennat ?" fragte Lara.
Paul: "Ja, ich werde dich zu ihm f√ľhren !"
4. Mark Tennat
Zusammen gingen sie einen schmalen Gang entlang. Die Luft war feucht und faulig. Paul hinkte sein linkes Bein hinter sich her, er kam nur mit M√ľhe voran. Zudem war er schm√§chtig und klein. Den Korb, den er bei sich hatte, trug nun Lara, denn Paul war zu schwach daf√ľr. Als schw√§chstes und rangniedrigstes Mitglied der Truppe war er zum Sammeln von brennbaren Material wie M√ľll, Papier und Holz beordert worden.
Am Ende des Ganges kamen sie zu einer T√ľr, Paul klopfte an. Dann wurde die T√ľr ge√∂ffnet. Am Eingang standen zwei Mutanten, sie hielten St√§be in ihren H√§nden. In der Mitte des Raumes stand eine Eisentonne, in der Holz und Abfall brannte und einen hellen Feuerschein in die Dunkelheit brachte. Es knisterte vor sich hin und brachte W√§rme. Im Raum standen zusammengesammelte Gegenst√§nde, Knochen lagen auch herum. Trotz des Schmutzes und der Beklemmung wirkte es in irgendeiner Weise feierlich. An der hinteren Wand sa√? ein Mann auf dem einzigen Stuhl, er hatte schwarzes Haar, es war Mark Tennat.
Auch sein Gesicht war von tiefen Narben und von Pickeln verunstaltet. "Wer bist du und was willst du hier ?" fragte Mark. "Ich bin Lara Croft und habe sie gesucht." Er darauf : "Aha helfen will uns die Dame. Wir sind hier seit 5 Jahren, nie hat uns jemand gesucht ! Wir sind Ausgestossene, was sollen wir in der Welt da drau√?en, wo niemand auf uns wartet ? Wo sie uns wie Affen im Zirkus anstarren w√ľrden." Seine Bitterkeit war deutlich.
Mit einer harschen Bewegung befahl er einen Untergebenen ihm ein Glas Wasser zu bringen. "Mach schnell du fauler Sack" Ein anderer hatte eine Peitsche und nutzte sie auch. "Niemand von uns kommt jemals hier raus" so Mark. Darauf Lara: "Einer hat es doch mal probiert, oder ?" Mark: "Aha- informiert ist die feine Dame auch noch, das war Andy. Er hat sich von der Gruppe entfernt und musste mit seinem Leben daf√ľr bezahlen !"
Lara: "Wer hat ihn get√∂tet ?" Darauf Mark: "Wer ? Vielmehr was. Er kletterte vor 2 Jahren an einer Stelle heraus und muss wohl bei dem Versuch √ľber eine gro√?e Mauer zu klettern, gestorben sein. Viel Kraft hatte Andy eh nicht, ich machte als Student damals bei den Medikamentenversuche mit, Sophia hat mich dazu √ľberredet. Ich war mit ihr zusammen, doch dann hat sie mich fallen gelassen als sie sah, welche fatale Wirkung Trinizid hatte." Lara war nun von den Mutanten umringt. " Was machen wir nur mit dir ?" fragte Mark. Lara: "Es gibt ein Gegenmittel - ich k√∂nnte es euch besorgen !"
"Dann geh, verschwinde von hier !" Sie wurde wieder vor die T√ľr gebracht - Paul musste auch wieder raus, er schlief in einer kleinen Mauernische im Flur. In den engeren Bereich durfte er nur selten. Paul: "Bitte holen sie mich hier heraus, ich kann nicht mehr" "Gut, aber wir m√ľssen uns beeilen !" Sie half den entkr√§fteten Mann wieder nach unten, dies war mit M√ľhen m√∂glich, doch durch Pauls geringes Gewicht schaffte Lara es.
Sie gingen weiter und kamen durch eine geheime T√ľr (die in der Karte verzeichnet war) nach drau√?en, es war an einem Park.

5. In Freiheit
Um Mitternacht kamen sie bei Dr. Smith an. Er sah die beiden und verstand sofort. Ja Lara hatte ein gutes Herz und k√§mpfte f√ľr das Gute auf der Welt.
Nachdem sich Paul gewaschen und gestärkt hatte, berichtete er noch von der Zeit dort unten.
"Anfangs war Mark noch halbwegs ok, obwohl er straff√§llig war, doch mit der Zeit begann er uns zu tyrannisieren und einige der anderen auf seine Seite zu ziehen. Er ist ein Sadist und peitschte uns aus. Zudem nahm er sich immer das meiste von dem Essen, f√ľr uns blieb wenig. Ich hatte nur noch Andy als Freund, aber er konnte nicht mehr und floh, dabei starb er !"
Am n√§chsten Morgen machten sie sich auf den Weg zur Firma PCAI, um das Gegenmittel, das sogenannte Balsam√∂l, zu finden. Sie fuhren mit dem kleinen Rover los, aus Schutzgr√ľnden hatten sie das Gesicht von Paul mit einem Stoff verh√ľllt, nur seine Augen waren frei.
Auch √ľber die imposante Towerbrigde ging es, von dort hatte man einen fantastischen Blick. Die Sonne strahlte hoffnungsvoll an diesem Morgen, Paul hatte Hoffnung, dass alles wieder gut werden w√ľrde. Dr. Smith wartete mit Paul im Auto, w√§hrend Lara von der hinteren Seite in das Geb√§ude ging.
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Miki
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
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Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do, 29.1.2015, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

6. Tatort PCAI- Gebäude
Lara ging in den Fahrstuhl auf der hinteren Seite. Sie wirkte dank ihres attraktiven √?u√?eren unverd√§chtig. Niemand stellte sich ihr in den Weg.
Der Raum, in dem das Balsam√∂l aufbewahrt war, befand sich in der medizinischen Abteilung im 27. Stock des Hochhauses. Das √?l hatte eine heilende Wirkung und war ziemlich kostbar, da die Herstellung aufwendig und kostspielig war. Durch Dr. Smith hatte Lara die Info erhalten, dass allein durch dieses Mittel, eine Wiederherstellung des nat√ľrlichen Aussehens erfolgen konnte. Auch die Lichtempfindlichkeit konnte durch die Bestandteile wieder verbessert werden. Unter den jetzigen Zustand h√§tte Paul einen schnellen Sonnenbrand erlitten.
Als sie am Raum ankam, wo das Mittel verwahrt war, gab es ein Problem: Ein grobschl√§chtiger Mann sa√? am Tisch und las Zeitung, neben ihn stand eine halb ausgetrunkene Flasche Whisky. Sein Gesicht war ger√∂tet. Es war offensichtlich, dass er hier Wache schob. Das Fenster stand offen.
Sie trat ein und sagte, sie br√§uchte Hilfe, ein Mann ben√∂tige das Balsam√∂l. Freundlich, aber bestimmt. Der b√§rtige Mann stand nun w√ľtend auf und wollte sie aus dem Raum dr√§ngen.
"Machen Sie, dass sie hier weg kommen, sonst werde ich andere Ma√?nahmen anwenden" meinte der Typ und holte einen Baseballschl√§ger aus der Ecke. " Was sind denn das f√ľr Methoden hier ?" fragte Lara. Es kam zu einer Rangelei. So stand Lara nun nahe des Fensters und der Mann kam auf sie zu.
Mit einem gekonnten Sprung zur Seite entfernte sich Lara, der Mann aber verlor das Gleichgewicht und fiel aus dem (niedrig) gelegenen, offenen Fenster. Seine Alkoholisierung d√ľrfte den Ausschlag gegeben haben. Lara sah aus dem Fenster, er blieb kurz auf einem Vorsprung h√§ngen und fiel dann nach unten , er landete direkt auf einem spitzen Metall-Zaunpfahl - das Blut spritzte herum. Aufgeregte Fu√?g√§nger schrieen entsetzt. Alles deutete auf einen tragischen Unfall hin, auch Selbstmord konnte nicht ausgeschlossen werden.
Lara hatte ihn nicht geschubst, manchmal taten böse Menschen Dinge, die auch sie nicht verhindern konnte.
So kam sie unerkannt mit dem Balsamöl aus dem Gebäude. Eine Menschentraube hatte sich gebildet. Die Polizei trag auch bald darauf ein. Ein Polizist wendete sich an die Passanten mit dem Megaphon: "Bitte gehen sie weiter, hier gibt es nicht das Geringste zu sehen"
Lara gab sofort Paul das Balsamöl zur Anwendung, denn je eher desto besser. Neben der ganzen Aufregung sahen sie wie ein Auto fort raste. Sie mussten fort von hier.
Sie machten sich auf den R√ľckweg und gelangten in einen Stau, der viel Zeit kostete.
Als sie nach 2 Stunden bei der U-Bahnstation Aldwych ankamen, war dort alles abgesperrt. Rauch behinderte die Sicht. Es hatte eine Explosion gegeben, genau an der Stelle, wo Mark Tennat und die verbliebenen Leute gewesen waren. Sie konnten nichts mehr tun. Die Polizei fand die alle Leichen der Vermissten, auch Mark , er war entsetzlich entstellt.
Paul weinte und wandte sich ab. Trotz allem tat es ihm leid. Hätte Lara ihn nicht dort herausgeholt, wäre er jetzt tot.

7. Sophia und das magische Zepter
Sophia Leigh musste schnell reagiert haben, nach dem Vorfall im PCAI Gebäude. Sie hatte einen ihrer Schergen losgeschickt, um die Sprengung auszulösen. Sie wollte alle Spuren verwischen, niemand sollte die Wahrheit herausbekommen.
Lara war noch nicht fertig: Sie musste nun die direkte Konfrontation mit Sophia suchen, koste es was es wolle. Und jetzt war sie zu allem entschlossen, um das magische Zepter zu erhalten. Sie war ja auch nicht zum Spa√? hier. Gegen Abend nachdem sie sich gest√§rkt und vorbereitet hatte, kam sie wieder beim PCAI -Geb√§ude an. Lara wusste, dass sie nie eine direkte Einladung von Sophia bekommen h√§tte, also musste sie es so versuchen. Sophia Leigh residierte im 30. Stock - in der letzten Etage. Sie arbeitete meist bis 20 Uhr - so hatte Lara noch 2 Stunden Zeit sie dort anzutreffen. Auf dem direkten Weg hatte sie Null Chancen, denn die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm. So musste Lara durch eine gro√?e Lagerhalle, die mit gro√?en Kisten best√ľckt war. Dort waren noch Lagerarbeiter mit Gabelstaplern t√§tig.
Dann kroch sie durch einen schmalen Gang und erreichte das B√ľro von Miss Leigh.
Lara trat ins B√ľro ein, zwei gro√?e Aquarien, in dem farbenfrohe Fische schwammen, s√§umten den Weg.
Lady Sophia Leigh sa√? an ihrem Schreibtisch. Sie hatte blondes Haar und war 35 Jahre alt. Sie sah sehr elegant und fesch aus. Auf dem Tisch lag das magische Zepter.
Sophia: "Ah Miss Croft - wollen Sie sich verpflichten zur Arbeit f√ľr die Firma. Sie w√§ren die perfekte Verk√∂rperung meiner Produkte. Dann br√§uchten sie auch nicht mehr diese h√§sslichen Pistolen, hatten wir ein Termin ?"
Lara:" Nein, das nicht, aber ich habe ihre Versuchsopfer getroffen."
Sophia scheinheilig: "Meine was ?"
"Ja ihre Versuchsopfer, sie sind alle tot, bis auf einen, bei den anderen kam durch die Explosion jede Hilfe zu spät. Sie wissen ja, was ihre Schergen da angerichtet haben !"
Sophia: "Haben sie Beweise daf√ľr ?"
Lara: "Sie wissen genau, was Sache ist, ich will nur das magische Zepter"
Sophia spöttisch: "Ja, vielleicht im nächsten Leben"
Lara: "Das wollen wir doch erstmal sehen !"
Sophia schnappte sich das Zepter und verschwand auf der Dachfl√§che. Mit dem Zepter gab sie gef√§hrliche Druckwellen ab, die Lara nach hinten warfen. Diese f√ľhrten zur Schw√§chung. Lara h√∂rte das selbstherrliche Lachen von Sophia. Sie musste sich in Sicherheit begeben. Hinter einer Schutzwand konnte sie kurz verweilen, dann rannte sie zu einem Schalter, der Gegenstrahlen ausl√∂sen konnte. In ihrer Angst z√ľckte Sophia schnell ihr Handy und rief ihren Piloten an. "Ja jetzt sofort" schrie sie in den H√∂rer. Sie wollte schnell fort. In ihrer Eile lie√? sie das Zepter fallen und schaffte es nicht mehr aufzuheben. "Wir sprechen uns noch !" rief sie Lara zu, dann hob der Hubschrauber ab.
Alles war ruhig, Lara hob das magische Zepter auf und betrachtete es: Es war mit Diamanten verziert, in der Mitte war das Auge der Isis. Wieder einmal hatte sie es geschafft, ein wichtiges Artefakt zu sichern, dass verschollen und in der Hand von skrupellosen Menschen gewesen war.
Die Firma PCAI wurde geschlossen - Sophia hatte sich ins Ausland abgesetzt und blieb zunächst unauffindbar.
Doch die Magie des Zepters sollte sich noch als n√ľtzlich erweisen.

ENDE

Ich hoffe es war spannend. Wie fandet ihr sie ?
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Chris
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Anmeldungsdatum: 02.02.2003
Beiträge: 11132
Wohnort: Duringia

BeitragVerfasst am: Mo, 2.2.2015, 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne Geschichte - inspiriert mich, mal wieder TR III zu spielen, das eines meiner Lieblings-TR-Spiele ist.

Gr√ľ√?e,
Chris
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Indy
Hagixianer
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Anmeldungsdatum: 18.02.2004
Beiträge: 4518

BeitragVerfasst am: Mi, 11.2.2015, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hui. Lang.
Sobald die Zeit es zulässt, gebe ich mich mal dran Super
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Miki
Hagixianer
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beiträge: 302
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do, 12.2.2015, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Indy: G√∂nne dir ruhig die paar Minuten. √?brigens habe ich die Geschichte auf einigen Bahnfahrten vor einigen Jahren geschrieben.

Chris: Danke- ich habe Tomb Raider 3 schon 2 Mal gespielt, w√ľrde es aber auch gerne mal wieder durchspielen. Ich fand gerade London so toll. Da gabs soviel Ecken zu entdecken.
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Miki
Hagixianer
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Anmeldungsdatum: 19.07.2005
Beiträge: 302
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mo, 30.3.2015, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Chris hat Folgendes geschrieben:
Schöne Geschichte - inspiriert mich, mal wieder TR III zu spielen, das eines meiner Lieblings-TR-Spiele ist.

Gr√ľ√?e,
Chris


Wenigstens einer.
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